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Ich hatte die Chance beruflich mehrere Jahre in Kanada zu arbeiten. Typisch
für kanadische Häuser, war das ganze Haus unterkellert. Dieser Raum wird
normalerweise für Fernsehzimmer, Spielzimmer oder ähnlich verwendet. In
unserem Haus war dieser Raum jedoch nicht ausgebaut und stellte damit einen
riesigen Raum von etwa 100m2 dar. Es brauchte nicht lange und die Chance für
eine Eisenbahnanlage wurde wahrgenommen. Da meine Märklin Eisenbahn in der
Schweiz eingelagert war und Märklin in Nordamerika sehr teuer ist, habe ich
die Anlage zum grossen Teil mit Schienen-Material von Atlas
aufgebaut. Das Rollmaterial war von Althearn
und Atlas.
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Dabei lernte ich auch zum ersten mal die Vorzüge der
Flexgleise kennen. Die Schienen waren günstig; die Weichen hatten bereits
Antriebe eingebaut. |
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Selbstverständlich musste man alle Boxcars selber
zusammenbauen. Da die Wagen sehr leicht sind, zeigten sie
dementsprechend schlechte Laufeigenschaften => den Berg hinauf zu
stossen funktionierte selten ohne dass die Wagen entgleisten. Wie war doch
das schon wieder bei Märklin gewesen......?
Nichtsdestotrotz konnte mit wenig Geld eine ansprechende Anlage gebaut
werden. |
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Auch machte ich hier erste Erfahrungen mit Geländebau -
auch wenn meine Frau immer wieder behauptete, die Eisenbahn sei wohl
oberhalb der Baumgrenze angesiedelt..... |
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Die beiden Lokomotiven kosteten weit unter CHF 100.-, hatten
aber sehr gute Motoren! |
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